Berichte aus dem globalen Süden

Die Folgen des Klimawandels
Mitarbeiter der Organisation Holistic Child Development India arbeiten mit Kindern der Landbevölkerung, ihren Familien und ihren Gemeinwesen zusammen. Sie haben  Kindern  die Möglichkeit gegeben, ihre Sorgen und Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Ihre Stimmen sind in  der  Broschüre  “Kinder aus der Landbevölkerung Indiens sprechen über den Klimawandel” dokumentiert.  Die  Kinder  berichten,  wie  der  Klimawandel  ihr Leben auf dem Land beeinträchtigt und wie sie damit umgehen. Sie zeigen, welche Hilfe sie benötigen, um sich dem veränderten Klima anzupassen. Vor allem aber strahlen sie Zuversicht und Selbstvertrauen aus – sie glauben fest daran, dass sie aktiv zur Milderung der Folgen des Klimawandels beitragen können.

Von: deutschewelle | 30.11.2009

Die Südpazifischen Inseln von Kiribati: noch leben 100.000 Menschen auf den 32 Inseln. Doch der Klimawandel lässt den Meeresspiegel ansteigen. Die Inselgruppen im Pazifik liegen nur zwei Meter über dem Meeresspiegel und gelten als besonders gefährdet.Die ersten zwei Atolle sind schon verschwunden. Der Präsident steht vor einem Dilemma: Muss er alle Einwohner evakuieren lassen? Und wenn ja: wohin? Australien und Neuseeland hat er schon um Hilfe gebeten.

Von: deutschewelle | 30.11.2009

Von der Regelmäßigkeit der Monsunniederschläge hängt die landwirtschaftliche Nahrungsmittelversorgung von zwei Milliarden Menschen in Asien und Afrika ab ,das sagt der Wissenschaftler Jacob Schewe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Doch diese Regelmäßigkeit ist stark gefährdet,so warnt der Forscher in einer aktuellen Studie.

Von: deutschewelle | 12.10.2010

Fast ein Drittel aller weltweiten Korallenriffe gelten heute bereits als zerstört. Die Verschmutzung der Meere, Dynamitfischerei und der Klimawandel setzen den empfindlichen Ökosystemen immer mehr zu. Das Korallendreieck ist ein Seegebiet zwischen Indonesien, Malaysia, Papua-Neuguinea, Timor Leste, den Philippinen und den Salomonen.

Von: deutschewelle | 17.01.2011

Kein Kontinent – so sagen die Klimaforscher – wird so unter dem Klimawandel zu leiden haben wie Afrika. Und keiner ist so schlecht auf die Folgen vorbereitet.Steigende Temperaturen machen wertvolles Ackerland unbrauchbar und gefährden die Süßwasservorkommen des gesamten Kontinents. In den nächsten 30 Jahren werden sich Schätzungen zufolge weltweit 200 Millionen Klimaflüchtlinge auf die Suche nach einer neuen Heimat machen.

Von: deutschewelle | 08.03.2011

Kochen am offenen Feuer ist für viele afrikanische Frauen eine Selbstverständlichkeit. Im ländlichen Malawi benutzen mehr als 90 Prozent der Bevölkerung die traditionellen offenen 3-Steine-Feuerstellen. Die verbrauchen große Mengen Brennholz und produzieren viel Ruß. Eine Frauenkooperative in Malawi geht das Problem an. Sie produziert, verkauft und vermarktet klimafreundliche Kochöfen. Das bedeutet: 50 Prozent weniger Holz zur Befeuerung, deutlich weniger CO2-Ausstoß, weniger gesundheitsschädliche Rauchemissionen und einen Beitrag zum Erhalt der wenigen verbleibenden Waldflächen Malawis. Eine wichtige Einsparung in einem Land, das in den letzten Jahrzehnten schätzungsweise 70 Prozent seiner Waldflächen verloren hat.

Von: deutschewelle | 04.10.2010

Der Klimawandel trifft das Land Gambia hart. Der Anstieg der Meere bringt regelmäßig Überschwemmungen, der Grundwasserspiegel sinkt wegen der Klima-Erwärmung. Vielerorts ist Trinkwasser nur in 25 Metern Tiefe zu finden, ein Drittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. Vor allem Kinder sterben an Infektionskrankheiten, die durch schmutziges Wasser übertragen werden. Statt mit Dieselgeneratoren wird Wasser jetzt klimaneutral in solarbetriebenen Pumpstationen nach oben befördert.

 

 

-->